Rotation
Rotation im Volleyball: Wer steht wann wo?
Wähle ein System und klick dich durch alle sechs Rotationen. Du siehst, wer in der Annahme wo stehen muss, wohin die Spieler nach dem Aufschlag wechseln und was seit 2025 beim eigenen Aufschlag gilt.
Rotations-Werkzeug
Klick dich durch die Rotationen
Netz oben, dein Feld darunter. Mit den Pfeilen oder Zahlen rotierst du, du wechselst zwischen dem Moment des Aufschlags und den Spielpositionen danach und schaltest Libero oder Aufstellungsregel zu. Die Aufstellungsregel siehst du, wenn dein Team annimmt: Nimm dafür den Haken bei „Wir schlagen auf“ heraus.
Wer steht wo
So funktioniert Rotation
Fünf Dinge, die du wissen musst
- Sechs Positionen mit Nummern. Position 1 ist hinten rechts, dann 2 vorne rechts, 3 vorne Mitte, 4 vorne links, 5 hinten links und 6 hinten Mitte Regel 7.4.1.
- Im Uhrzeigersinn nach dem Side-out. Holt sich dein Team den Aufschlag zurück, rücken alle sechs eine Position im Uhrzeigersinn weiter, und wer von 2 auf 1 rückt, schlägt auf Regel 7.6.2.
- Ordnung in der Annahme. Im Moment des Aufschlags muss beim annehmenden Team jeder Hinterspieler auf gleicher Höhe oder weiter vom Netz stehen als sein Vorderspieler, und jede Reihe hält ihre Reihenfolge von links nach rechts ein; entscheidend sind die Füße am Boden Regeln 7.4.2.1, 7.4.2.2, 7.4.3.
- Frei beim eigenen Aufschlag. Seit 2025 darf das aufschlagende Team beim Aufschlag im eigenen Feld stehen, wo es will Regel 7.4.
- Frei nach dem Aufschlag. Sobald der Ball geschlagen ist, dürfen alle überall auf ihrer Feldseite hin Regel 7.4.4. Dann wechseln die Spieler auf ihre Spezialpositionen.
Die Systeme
5-1
Ein Zuspieler, der in jeder Rotation zuspielt, und fünf Angreifer. Steht der Zuspieler vorne, greifen vorne nur zwei an; steht er hinten, drei.
6-2
Zwei Zuspieler, diagonal zueinander. Wer hinten steht, spielt zu; der andere greift über rechts an. So sind vorne immer drei Angreifer.
4-2
Ebenfalls zwei Zuspieler, aber der vordere spielt zu. Weil der Zuspieler immer am Netz steht, sind die Laufwege kurz und leicht zu lernen; vorne greifen dafür nur zwei an.
Regel 7.4 seit 2025
Aufstellung beim eigenen Aufschlag
Bis 2024 mussten beim Aufschlag beide Teams in der Rotationsreihenfolge stehen. Seit den Regeln 2025–2028 gilt das nur noch für das annehmende Team; das aufschlagende Team darf im eigenen Feld stehen, wo es will Regel 7.4. Der DVV hat die Änderung übernommen2.
- Praktisch heißt das: Dein Team darf sich beim eigenen Aufschlag gleich so hinstellen wie in der Ansicht „Nach dem Aufschlag“ im Werkzeug, der Zuspieler zum Beispiel schon rechts am Netz.
- Die Rotation bleibt: Sie bestimmt weiter, wer aufschlägt Regeln 7.6.2, 12.2.2.2, und wer Hinterspieler ist: Ein Hinterspieler darf auch nach einem Aufschlag aus der Mitte des Netzes nicht blocken Regel 14.6.2. Volleyball England erläutert, dass er nach dem Aufschlag als Hinterspieler weiterspielen muss4.
- Zu Satzbeginn: Auch das aufschlagende Team stellt sich zuerst so auf, wie es auf dem Aufstellungsbogen steht, damit der 2. Schiedsrichter kontrollieren kann; erst danach darf es frei stehen. So erklärt es Swiss Volley in seinen Hinweisen zu den neuen Regeln3.
- In der Annahme ändert sich nichts: Das annehmende Team muss beim Aufschlag in der Rotationsreihenfolge stehen, sonst ist es ein Aufstellungsfehler Regeln 7.4, 7.5.1.
Wenn es schiefgeht
Aufstellungsfehler und Rotationsfehler
Bei Aufstellungs- und Rotationsfehlern beschreibt der Schiedsrichter mit dem Zeigefinger einen Kreis: die Handzeichen der Schiedsrichter.
Auf einen Blick
Alle sechs 5-1-Rotationen in der Annahme
So muss dein Team stehen, wenn der Gegner aufschlägt. Die Linien zeigen die Paare, die die Aufstellungsregel prüft: vorne gegen hinten 4–5, 3–6 und 2–1 sowie nebeneinander in jeder Reihe.
Libero
Der Libero in der Rotation
Der Libero darf jeden Hinterspieler ersetzen, in vielen Teams einen Mittelblocker Regel 19.3.1.1. Er kommt und geht über die Libero-Wechselzone zwischen verlängerter Angriffslinie und Grundlinie Regel 19.3.2.7, nur wenn der Ball nicht im Spiel ist und vor dem Aufschlagpfiff Regel 19.3.2.4, und zwischen zwei Libero-Wechseln muss ein Ballwechsel liegen Regel 19.3.2.1. Zu Satzbeginn darf er erst aufs Feld, wenn der 2. Schiedsrichter die Aufstellung geprüft hat Regel 19.3.2.3.
Zwei Regeln bestimmen, wann er das Feld verlässt: Er darf nicht aufschlagen Regel 19.3.1.3, deshalb bleibt der Spieler auf Position 1 beim eigenen Aufschlag selbst auf dem Feld. Und er spielt nur hinten Regel 19.3.1.2: Würde er auf Position 4 vorrücken, kommt vorher der ersetzte Spieler zurück. Im Werkzeug oben kannst du den Libero zuschalten.
Quellen
- FIVB: Offizielle Volleyballregeln 2025–2028 (PDF, englisch)
- DVV: Regelwerk, Offizielle Spielregeln Volleyball 2025–2028
- Swiss Volley: Offizielle Volleyball-Regeln 2025–2028, Regeländerungen (PDF)
- Volleyball England: FAQ 2025-26 season, rules and regulations (PDF, englisch)
- FIVB: Offizielle Beachvolleyballregeln 2025–2028 (PDF, englisch)
Geprüft am 21. Oktober 2026. Fehler gefunden? Schreib an hallo@volleywissen.de.
Für Spieler, Eltern und Übungsleiter
Der Rotations-Spickzettel
Alle sechs Rotationen im 5-1-System zum Ausdrucken: wer beim Aufschlag wo steht, wohin danach gewechselt wird und die Aufstellungsregel mit den Regelnummern.
- Sechs Rotationen beim Aufschlag und danach
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